Weintipp

 

Weintipp November 2018


Weintipp von Lisa Bader

Der Weintipp für Spiegelau von Lisa Bader, Chef Sommelière im Tiger Gourmet Restaurant in Frankfurt.

Seit 1990 befindet sich das renommierte fränkische Familienweingut unter der Leitung des Winzers Ludwig Knoll und stellt seither einen Pionier in Sachen biodynamischen Weinbaus dar. Nach seiner Auffassung zählt nicht nur das Fachwissen alleine, sondern viel mehr wie man sein Fachwissen in Einklang mit einem sorgfältigen Umgang mit den natürlichen Gegebenheiten bringt. Ludwig Knoll ist der Ansicht, dass der Weinbau im Laufe der Zeit zu sehr von einer gesamtheitlichen Betrachtung des Ökosystems und des Kosmos abgekommen ist. In den letzten Jahrzehnten hat er sich intensiv mit der Beobachtung und Entwicklung seiner Weinberge auseinandergesetzt, von der Natur gelernt und setzt darauf sich intuitiv von dem Gelernten leiten zu lassen.

Empfehlung
2016 Vinz Silvaner Alte Reben

Das Weingut
Das Weingut liegt im fränkischen Würzburg und umfasst die Weinberge in den Lagen Innere Leiste sowie Stein, Stettener Stein sowie in Randersacker und Thüngersheim. Die grösstenteils steilen Weinbergslagen zeichnen sich vor allem durch ihre kargen Bodenstrukturen und vielseitigen Klein Klimata aus. Besonders die Lagen Würzburger- und Stettener Stein bringen Paradebeispiele für Terroir geprägte Weine hervor.

Der Wein
Der Name Vinz ist dem jüngsten Sprössling der Winzerfamilie gewidmet. Mit einem Durchschnittsalter von etwa 50 Jahren haben sich die Wurzeln der Rebstöcke tief in den Fels gefressen und sind dadurch in der Lage eine beachtliche Menge an Mineralstoffen in sich aufzunehmen und den Weinen ihr komplexes Muschelkalk-Terroir zu verleihen. Die Vinifikation des Weins erfolgt durch Maischestandzeit, Spontangärung und einem Zusammenspiel aus einem Ausbau im Betonei und der Amphore. Mit seiner fast aufdringlich strengen Erscheinung erzeugt der markant durchgegorene Wein aus 100% Silvaner Trauben eine extreme Spannung am Gaumen, die ihn zum prädestinierten Speisebegleiter definiert. In der Nase zeigt sich der Wein zunächst zurückhaltend und karg mit einer sehr kühlen Stilistik. Mit etwas Luft offenbart der Wein sein vielschichtiges Aromenspektrum, das von einer subtilen Frucht mit etwas Birne und gelbem Apfel bis hin zu einer mineralgeprägten Steinigkeit reicht. Eine für die Rebsorte charakteristische Nussaromatik zeigt sich im Glas in Form von ungerösteter Erdnuss und etwas Haselnuss. Am Gaumen bestätigt sich die Vorahnung, dass die Frucht bei dem Wein eher zweitranging ist und der üppigem Salzigkeit des Weins ihren Tribut zollen muss. Die schlanke Säure untermalt die Aromen ohne eine bestimmte Komponente zu sehr hervorzuheben.

Das Glas
Der Wein braucht Platz um seine zunächst zurückhaltende Aromenstruktur Preis zu geben. Dennoch möchte man nicht riskieren, dass sich der Wein in einem zu grossen Glas verliert und seine kantige und eigenständige Gestalt verliert. Ich empfehle daher den Weissweinkelch aus der Grand Palais Exquisit Reihe - Ein nicht ganz kleines Weissweinglas, das zum Einen eine langsame Aromenentwicklung gewährleistet, durch seine oben etwas geschlosseneren Form jedoch eine präzise Gestalt ermöglicht.

Das Essen
Zum Wein empfehle ich roh marinierte Jakobsmuscheln in der Kombination mit einer Kalbskopfvinaigrette, abgeschmeckt mit etwas Erdnuss und einem kleinen bisschen Kaviar.

 

Weintipp Oktober 2018


Weintipp von Annette Schwarz

Der Weintipp für Oktober von Annette Schwarz,
Sommelière und Betriebsleitung der Schloss Burg Gastronomiekultur in Solingen

Annette Schwarz ist Sommelière und Betriebsleitung der Schloss Burg Gastronomiekultur in Solingen. Sie machte eine Ausbildung zur Hotelfachfrau im Hotel Altenberger Hof in Odenthal, wo der Weinvirus sie infizierte. Nach der Ausbildung blieb sie noch ein Jahr im Betrieb und widmete sich hauptsächlich dem Weinkeller. Als nächste Station folgte das Restaurant Schützenhaus in Remscheid, und dann die Gastronomie in Schloss Burg. Im Juni 2014 legte sie die Prüfung zur IHK geprüften Sommelière ab.

Empfehlung
2016 „Chaiselongue“ Blauer Spätburgunder Rosé, QbA trocken, Weinhaus Bettina Schumann aus Bahlingen am Kaiserstuhl

Die Winzerin/Das Weinhaus
Die aus Berlin stammende Betty Schumann studierte Weinbau & Önologie in Geisenheim, danach trat Sie im Weingut Zimmerlin eine Stelle als Betriebsleitung an. Ihr erstes eigenes Projekt verwirklichte Sie 2010 mit Ralp Rophol das Weinhaus Raabe, ein „Garagen Weingut“ welches sich Burgunder Weine aus Alten Reben widmet. Der nächste Schritt war 2015 zu was ganz Eigenem, dem Weinhaus Bettina Schumann, mit dem Sie auch direkt 2015 Ihren ersten Jahrgang veröffentlichte.

Der Wein
Aus stark selektionierter und Ertragsreduzierter Einzellage, 4 Tage Maischestandzeit, 100 % spontan im neuen Barrique Fass vergoren und dann unfiltriert abgefüllt. Gibt es nur in Magnumflaschen.
Der Wein präsentiert im Glas ein brillantes, dunkles Lachsrosa. Fruchtige Aromen von Sauerkirsche, Himbeere, reifer roter Johannisbeere und Orangenblüte finden sich, aber auch geröstete Haselnuss und Anklänge von Vanille. Mit etwas Sauerstoff entfalten Sich Noten wie Rosmarin, frischer Tannenharz und gemähtes Gras.
Am Gaumen finden wir einen schönen saftigen Wein mit einer feinen Säure die aber trotzdem präsent ist und dem Wein eine schöne Frische gibt. Er hat eine sehr gut eingebundene Tanninstruktur, die ihm schönen Grip am Gaumen gibt und sich gut mit der Säure ergänzt. Er ist sehr saftig mit leicht oxidativen Noten und einer guten Länge, die Fruchtaromen aus der Nase wirken am Gaumen etwas reifer als in der Nase.

Das Glas
Als Glas bevorzugt er eines mit einem großen Kelch (z.B. Spiegelau Style Ballon Glas) er braucht die zugeführte Luft und auch den Platz um alle sein Potenzial ausschöpfen zu können.

Das Essen
Auf der Haut gebratenes Skrei Filet auf Puylinsen mit BBQ Sud.

 

Weintipp September 2018


Weintipp von Susanne Platzer

Der Weintipp von Susanne Platzer – Culinarium Bavaricum, Vertriebsstratege & Marktanalythiker, Eventplaner, Blog-  und Onlinemarketing Spezialist, Weinakademiker & Sommelière

In meinem kulinarischen Netzwerk gibt’s großartige Weinverkostungen für die Weinfachleute und natürlich auch fürs Publikum, immer betreut von den besten Sommeliers der Stadt. Gebietsweinwerbungen und Winzergruppen nutzen diese Marktkompetenz und Netzwerke, um erfolgreich in den Schwerpunktmärkten anzukommen.

Die Weinregion
Immer ein großes Vergnügen für mich, die Fahrt über den Brenner ins Weinland Südtirol! Unter der Überschrift Up date traf die Sommelier Unions Reise mein Gefühl, mal wieder die Weine des südlichen Nachbarn probieren zu müssen.

Nicht zu diskutieren ist das gute Niveau der Südtiroler Genossenschaften, die, wegweisend auch für viele deutsche Winzergenossenschaften, eindrucksvoll vormachen, wie man statt Quantität Qualität von seinen Mitgliedern bekommt. Hoch auch der Preisrahmen, aber die Weine aus Südtirol sind dank des vorbildlichen Marketingkonzepts, unter dem eben nicht nur Wein sondern auch Spezialitäten, Hotels und Landschaften verkauft werden, sehr gut in den Märkten positioniert und nachgefragt.

Großartig waren für mich bei allen Verkostungen die älteren Weißweine, die in die Gläser kamen: Hohes Niveau zu behaupten ist eine Sache, mit lagerfähigen Weine dann aber auch den Beweis  anzutreten – das war einfach überzeugend.

Der Wein
Mein Favorit unter vielen: 2009 er Weißburgunder Reserva Vorberg von der Kellerei Terlan aus der Margnum mit leicht balsamischer Nase, etwas Bienenwachs, zarten Dörrobstanklängen gepaart mit einem ungeheuer saftigen Trinkfluß. Die zarten Bitternoten am Gaumen ergänzten einen festen Spannungsbogen, der mit feiner Samtigkeit endete. Ein großes Genussvergnügen mit Tiefgang und einer gewissen Ernsthaftigkeit.

 

Weintipp Mai 2018


Weintipp von Cathrin Trost

Der Weintipp von Cathrin Trost, Sommelière in Geisels Weingalerie und Geisels Vinothek, München

Nach Ihrer Ausbildung zur Restaurantfachfrau bei den Geisel Privathotels sammelte Cathrin Trost Ihre Erfahrungen zunächst in namhaften Adressen der Top- und Sternegastronomie wie Boettner´s Restaurant, schweiger² showroom * oder auch im Werneckhof **. Seit 2011 hat Sie Ihren festen Platz im Team der Geisels Weingalerie im Herzen Münchens. Um für jeden Einzelnen den passenden Tropfen zu empfehlen stehen Ihr mit mehr als 800 Positionen alle Möglichkeiten offen.

Die Weinempfehlung
2010 Brunello di Montalcino DOCG, Az. Agr. La Pieve, Castelnuovo dell`Abate

Das Weingut
Der ursprünglich zur ortsansässigen Abtei gehörende landwirtschaftliche Betrieb wurde 1986 von den jetzigen Eigentümern Bettina und Robert Baumann aus dem Nachlass der Gräfin Ciacci Piccolomini d´Aragona erworben. Das Podere La Pieve mit 0,3 ha war zu diesem Zeitpunkt eher als Feriensitz gedacht. Umgeben von Olivenbäumen, auf einer Höhe von 250-300 m üN in Süd-West-Ausrichtung gelegen wurde jedoch schon bald auch auf Anraten der Nachbarn damit begonnen Brunello-Klone neu zu pflanzen. Die in der Region typischen, steinigen Galestroböden, die damit einhergehende Drainage sowie eine stetige Durchlüftung der Rebzeilen sind ideale Voraussetzungen für kraftvolle, extraktreiche Weine.

Dies stellte sich als äußerst weitsichtig heraus, da die Qualität der zu Beginn kaum mehr als 1000 Flaschen von Anfang an für sich sprach und nicht nur die Familie, sondern bald auch schon Brunello-Liebhaber begeisterte. Im Zuge der Gebiets-Erweiterung für Brunello di Montalcino DOCG vergrößerten Bettina und Robert Baumann sodenn ihre Rebflächen um 1 ha.Heute produzieren sie auf einer Gesamtfläche von 1,7 ha hauptsächlich Brunello sowie je einen kleinen Teil Sangiovese St. Antimo DOC und Cabernet Sauvignon St. Antimo DOC.

Der Wein
Aufgrund der geringen Mengen werden die Trauben vor der Vermaischung per Hand selektiert. So kommen nur die besten Trauben in die Produktion. Traditionell in neuen 2000 Liter Eichenfässern ausgebaut (französische und österreichische Eiche) reift der Wein bis zur Marktfreigabe, im 5. Jahr nach der Ernte. Ohne Filtration abgefüllt weist der 2010 Brunello di Montalcino noch deutliches Sediment auf, daher empfiehlt sich das dekantieren vorab. Die Farbe zeigt ein sattes Rubinrot, sehr kompakt und schon beim Einschenken duftet der Wein herrlich nach lila Veilchen und satten roten Früchten. Süßholz und etwas Eukalyptus unterstreichen das Facetten-Reichtum dieses Weines. Am Gaumen zeigt er sich reich und voll, sehr konzentriert mit einer unglaublich gut eingebundenen Säure die sofort für Trinkfluss sorgt. Das reife, süße Tannin kleidet den Gaumen komplett aus wie ein verwobenes Tuch und vervollständigt dieses Geschmackserlebnis. Dank dem langen Finish bleibt der Wein noch Minuten im Mund.

Das Glas
Für eine optimale Belüftung des Brunello empfehle ich die Dekantierkaraffe Pisa. Sie liegt gut in der Hand und lässt sich für diesen Zweck optimal einsetzen. Um dem Wein genug Raum zu geben und zugleich zu verhindern, dass er schnell an Temperatur zulegt sollte das Glas nicht zu bauchig und nicht zu weit offen sein. Das Rotweinglas der Serie Authentis erfüllt dies meisterhaft.

Was gibt es zu essen?
Der Brunello glänzt zumeist als Essensbegleiter für charakterstarke und auch gern rustikale Gerichte wie Ochsenbackerl in Brunello-Jus mit Oliven-Risotto aber am Liebsten trinke ich ihn einfach zu Salumi, Prosciutto und Formaggio von meinem Lieblings-Italiener um die Ecke.

 

Weintipp März 2018


Weintipp von Manu Rosier

Der Weintipp von Emmanuel Rosier, Sommelier im „Schwein“, Berlin

Das Weingut
Chateau Thivin liegt im südlichen Teil des sog. „Crus du Beaujolais“ - in der Cote de Brouilly.
Die Geschichte des Weingutes beginnt im Jahre 1383. Zum ersten Mal erwähnenswert wurde das Weingut aber erst ab 1877, als Zaccharie Goeffray die Immobilie plus die weniger als 2 Hektar große Weinanbaufläche erstand - in einem Jahr, in dem die gesamte Region von Frost und Phylloxera heimgesucht wurde.

Sein Sohn Claude war es, der in den kommenden 17 Jahren das Weingut wieder aufbaute und erweiterte. Sein Schaffen war und ist auch die Grundlage des Weingutes, wie wir es bis heute kennen. Und nicht nur das, die Ur-Kreation der „Crus du Beaujolais“, die ihren Ursprung 1930 fanden, geht auch auf das Schaffen von Claude Goeffray zurück, deren Erhalt sich die gesamt Familie seither verschrieben hat.
Heute, nahezu 120 Jahre später, führt wieder ein Claude Geoffray das Weingut in der mittlerweile 5. Familien-Generation.
 
Wie der Name schon sagt, kommen die Weine der „Cote de Brouilly“ ausschließlich aus den Steillagen des Mont Brouilly, ein Vulkangestein aus komplexen, lehmigen Blausteinböden.

Die Traube
Die Rebsorte Gamay Noir  hat die Eigenschaften früh auszutreiben und entsprechend früh geerntet werden zu können. Gamay ist eine Kreuzung aus Pinot Noir und Gouais Blanc, die bereits im 14. Jahrhundert angebaut wurde.

Der Wein
Die Cuvee Zaccharie ist zu 100% handgeerntet. Anders als die anderen Cote de Brouilly Weine diese Weingutes, die in 2000-4000 Liter Fässern 6-8 Monate lang reifen, wird die Cuvee Zaccharie 10-12 Monate in 228 Liter fassende Barriques Fässern ausgebaut, die nur 7 Mal verwendet werden.
Diese Cuvee ist eine Mischung aus dem besten des Weingutes: La Chapelle und Geoffroy.
 
Der Wein besitzt eine wunderschöne dunkle rote Farbe und einen sehr reifen, fruchtigen (Johannisbeeren, Schwarze Beeren), runden, würzigen und warmen Geschmack. Die Frische des Weines ist erstaunlich - selbst der Jahrgang 1989, den ich probiert habe, hatte eine tolle Frische in sich.

Das Glas
Spiegelau Authentis Burgundy - durch sein zeitlos geformtes Design, ist es genau das richtige Glas, um das Aromen Bouquet des Weines perfekt zu transportieren.

Was gibt es zu essen?
Gebratene Entenbrust mit Kirschen oder Feigen oder klassische französische Gerichte in einer cremigen Sosse wie zB Estragon Hühnchen oder Kidney-Bohnen in Senfsosse.

 

Weintipp Februar 2018


Weintipp von Maria Rehermann

Der Weintipp für Spiegelau von Maria Rehermann.

Ein paar mal durfte ich bereits das Weingut der Familie Hensel auf Odinstal, der gleichnamigen Anhöhe oberhalb von Wachenheim, besuchen. Und ein jedes Mal verzaubert es mich nicht zuletzt aufgrund der kompromisslosen Qualität der Weine. Andreas Schumann, der Betriebsleiter seit Stunde eins, lebt den ganzheitlichen Gedanken mit und für die Natur zu arbeiten. Das Versprechen zur Biodynamischen Bewirtschaftung ist von daher nur folgerichtig und konsequent.

Die Weinempfehlung
2010 Riesling Buntsandstein, Odinstal, Pfalz

Das Weingut
Das heutige Anwesen des Weingutes wurde Ende der 1990er Jahre durch Thomas und Ute Hensel erworben und seit dem aufwendig und nachhaltig restauriert. Das Weingut mit Familiensitz liegt auf einer Höhe von bis zu 350m und ist damit die höchste Einzellage der Mittelhaardt. Die dadurch bedingten etwas kühleren Temperaturen lassen die Trauben langsamer ausreifen. Die Weinberge sind umgeben von Wäldern und einzigartigen naturgeschützten Wiesen, die über einen besonderen Artenreichtum in Flora und Fauna verfügen.
Die Böden der Rebanlagen neben Basalt des anliegenden Pechsteinkopfes sehr vielseitig geprägt. Auch sind auf den 5ha bewirtschafteten Fläche Buntsandstein und Muschelkalk zu finden. Dies wird nicht nur namentlich durch die Abfüllung einzelner Parzellen der dominierenden Gesteinsarten widergespiegelt.

Der Wein
Der 2010 Riesling erscheint im Glas mit einer goldenen Farbausprägung, welche als erstes bereits auf einen gereiften Wein hinweisen lässt.
In der Nase überzeugt er bereits mit einer komplexen Aromatik von gelben Früchten wie reifem Apfel, Quitte und etwas Minze. Am Gaumen wird die bereits angesprochene Frucht Ausprägung von einer subtilen Säure getragen, die einen relativ frischen und langen Abgang beschert. Klassisch pfälzisch trocken präsentiert er sich, das aber wahnsinnig ausbalanciert bei gerade mal 12,5 % Alkohol Volumen. Da lässt das zweite Glas nicht allzu lange auf sich warten!

Das Glas
Für diesen nicht nur in seiner Struktur anspruchsvollen Wein, empfehle ich in der Tat das Spiegelau Hybrid Rotwein Magnum Glas, welches dem Wein genügend Platz gibt sich ganz entfalten zu können. So zeigt der Name der Serie bereits, dass es durchaus möglich ist komplexe Weissweine wie diesen Riesling, in einem vermeintlichen Rotweinglas brillieren zu lassen.

Was gibt es zu essen?
Kräftige Fischgerichte wie eine klassische Bouillabaisse beispielsweise oder aber gerne auch deftiges wie Käsespätzle, mit denen es dieser Riesling durchaus aufnehmen kann!






Weintipp-Archiv

Zu den Weintipps aus dem Jahr 2017

Zu den Weintipps aus dem Jahr 2016

Zu den Weintipps aus dem Jahr 2015

Zu den Weintipps aus dem Jahr 2014

Zu den Weintipps aus dem Jahr 2013

Zu den Weintipps aus dem Jahr 2012