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Konventioneller Wein

Dienstag, 1. November 2016 19:44:00 Europe/Berlin

Konventioneller Wein

Nach kurzen Ausflügen zum Bio-Wein und BioDyn-Wein, widme ich mich heute mal dem Thema des konventionell produzierten Weines. Ist dieser nun per se schlecht(er) als der „natürliche“ Wein?

Und schon stecken wir mitten im Schlamassel, denn was ist „natürlicher Wein“? Den Begriff „Naturrein“ gab es bis in die 1970er Jahre tatsächlich auf Weinetiketten in Deutschland. Mit dem neuen deutschen Weingesetz von 1971, welches auf der EU-Weinmarktordnung basiert, ist der Begriff entfallen und darf seither nicht mehr verwendet werden. Eine Definition des Begriffs „Naturwein“ existiert nicht. Es wird zwar derzeit teilweise viel über das Thema „Natural Wines“ diskutiert, aber die Begrifflichkeit ist unscharf.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wie steht es um den konventionellen Wein? Jeder Wein, der nicht ökologisch zertifiziert ist, fällt in diese Kategorie. Also ein Großteil der produzierten Weine weltweit. Dabei gibt es herausragende Tropfen, wie auch banale Plörre. Eine pauschale Antwort ist also gar nicht möglich.

Ein guter Wein ist für mich ein Wein, der mir in der Situation gut schmeckt. Ich bin kein Freund von Dogmen wie „ich trinke nur Bio-Wein“. Ist der Wein geschmacklich besser, weil er Bio ist? Arbeitet der vermeintlich konventionelle Winzer vielleicht nicht ebenso Bio, nur hat sich nicht zertifizieren lassen? Ideologie ist hier m.E. fehl am Platz. Gesunder Menschenverstand ist gefragt. Und das Bestreben, zugenießen.

veröffentlicht im News von

Peer F. Holm

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