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Ökologischer Wein

Sonntag, 31. Juli 2016 15:47:41 Europe/Berlin

Ökologischer WeinBio scheint derzeit bei Wein – ebenso wie viele andere Produkte im Lebensmittelbereich – ein großer Trend zu sein. Aber was hat es damit auf sich? Lange hieß es korrekt nur „Wein aus Trauben aus ökologischem Anbau“, da sich die Regelungen nur auf den Weinbau beschränkten und die Verarbeitung der Trauben im Weingut nicht geregelt war. Seit wenigen Jahren gibt es Regelungen für den gesamten Bereich der Weinherstellung und somit ist die Bezeichnung „Bio-Wein“ (alternativ „Öko-Wein“) zugelassen, wenn der Herstellungsbetrieb entsprechend zertifiziert ist.

Aber bei der Zertifizierung fangen die Unterschiede schon an. Neben der allgemeinen Zertifizierung nach der EU-Bioverordnung, gibt es strengere Zertifizierungen seitens verschiedener Bioverbände, wie Ecovin, Naturland, Bioland oder Ecocert. Alles zielt letztendlich darauf ab, dass der Lebensraum der Weinrebe besser erhalten wird. Dies geschieht grundsätzlich durch den Verzicht von synthetisch hergestelltem Dünger, chemisch-synthetisch hergestellten Pflanzenschutzmitteln (den sogenannten „Pestiziden“) und sogenannten „Herbiziden“, welche eingesetzt werden, um Grünpflanzen im Weinberg chemisch zu vernichten, anstatt sie beispielsweise unterzupflügen. So kann die Artenvielfalt – sowohl an Pflanzen, wie auch an Kleinlebewesen – im Weinberg besser erhalten werden und so bessere Voraussetzungen für eine mittel- und langfristige bessere Weinqualität gelegt werden. Die Natur und somit der Boden des Weinbergs sind ein wichtiges Kapital für den Winzer. Vor allem auch für die Nachfolgegeneration(en).

Aber: schmeckt ein Bio-Wein dadurch unbedingt besser als ein konventioneller Wein? Sensorisch ist meines Erachtens kein Unterschied zwischen einem guten Bio-Wein und einem guten Wein aus konventioneller Erzeugung feststellbar. Gutes Traubenmaterial eines Öko-Winzers kann durch ungenügende Arbeit im Weinkeller zu einem schwachen Wein verdorben werden. Und viele konventionell arbeitende Winzer, arbeiten schon lange nach den Prinzipien des integrierten Weinbaus – kurz gesagt einer Vorstufe zum Bio-Weinbau – oder gar ökologisch, ohne sich zertifizieren zu lassen.

Insofern bleibt es für mich dabei, dass ein guter Wein einfach gut schmecken muss. Am besten natürlich aus einem guten Glas!

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veröffentlicht im News von

Peer F. Holm

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