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Verkostungsgläser – macht das Sinn?

Montag, 24. November 2014 14:45:47 Europe/Berlin

Welches Glas ist das Beste für welchen Wein? Welches Glas das Beste zum Verkosten? Gibt es da überhaupt einen Unterschied?

Ja. Ich meine den gibt es durchaus. Wenn ich verkoste, dann habe ich meist mehrere Weine vor mir. Sei es um die Qualität allgemein zu bewerten, mir einen Eindruck vom Weingut, von der Region oder vom Jahrgang zu machen oder aber in einem anderen Kontext. Wenn ich nun zu jedem Wein (um es mal auf die Spitze zu treiben) ein anderes Glas nehme, so fällt der Vergleich der Weine umso schwerer, da durch die unterschiedlichen Gläser die Rahmenbedingungen entscheidend verändert werden. Dass sich ein Spätburgunder Rotwein aus einem Burgunderpokal in der Regel „besser“ präsentiert brauche ich hier nicht weiter auszuführen. Zum Thema der Schaumweingläser hatte ich mich an dieser Stelle gerade im September ausgelassen.

Wir brauchen also ein Verkostungs- oder ein Tastingglas, wie es im Neuhochdeutsch heißt. Aber welches? Wenn das Verkostungsergebnis international vergleichbar und nachvollziehbar sein soll oder gar muss, dann kommt meistens das INAO-Glas zum Einsatz, welches vom französischen Qualitätsweinbauverband konzipiert und genormt wurde. Der Vorteil dieses Glases ist, dass es weltweit verfügbar ist. Der große Nachteil jedoch ist meines Erachtens, dass es zu klein ist, um den Weinen den Raum zur Entfaltung zu geben.

Also welches jetzt? Da streiten sich sowohl die Gelehrten, wie auch die Geschmäcker. Das Entscheidende meines Erachtens ist, dass man „seinem“ Verkostungsglas, zumindest jedoch seiner Glasform möglichst treu bleibt. Nur so lässt es sich erreichen, dass man die Geschmackseindrücke vergleichbar innerlich abspeichert. Bei ständig wechselnden Gläsern, würden diese Eindrücke zu sehr von den externen Faktoren – speziell der Glasform – verändert. Sei es zum Positiven oder zum Negativen. Aber zum Vergleichen eben nicht kompatibel.

Bei der Auswahl seines Verkostungsglases sollte man beachten, dass die Form nicht zu sehr auf einen Weinstil ausgelegt ist, diesen Weinstil gut darstellt, andere Stile jedoch umso schlechter aussehen lässt. Ich habe mich in diesem Zusammenhang auf das Tastinglas aus der Authentis-Serie eingetrunken. Bei vielen Verkostungen kommt diese oder eine sehr ähnliche Glasform zum Einsatz. Dies macht mir den Vergleich leichter. So hatten wir beispielsweise beim diesjährigen Vinocamp die Rotweingläser aus der Authentis-Serie, die von der Form grundsätzlich vergleichbar, jedoch vom Kelch her etwas größer sind. Das Glas hat bei Vielzahl unterschiedlichster Weine seine Qualitäten gezeigt. Zudem gibt es das Glas auch in einer schwarzen Variante, so dass auch eine Verkostung ohne Berücksichtigung der Farbe möglich ist.

Und zum genussvollen Trinken? Da wechsle ich dann wenn möglich zum abgestimmten Glas für den Weinstil. Das steigert wiederum den Genuss :-)

Zum Spiegelau Authentis Tastinggals - klar

Zum Spiegelau Authentis Tastingglas - schwarz

veröffentlicht im News von

Peer F. Holm

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