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Welches Glas nehme ich für …

Dienstag, 10. Juni 2014 10:34:55 Europe/Berlin

Immer wieder tut sich die gleiche Frage auf: Welches Glas nehme ich nun für diesen, genau diesen Wein? Schlank oder bauchig? Voluminös oder kompakt? Klein oder groß? Mache ich etwas falsch, wenn ich dieses oder jenes Glas nehme?

Wie so oft, wenn es um Geschmack geht, gibt es hier meines Erachtens kein „richtig“ und „falsch“. Es gibt sicherlich ein „das gefällt mir (in dieser Situation) am besten“, aber die Einschränkungen sind unübersehbar: das „mir“ und die „Situation“.

Ein Beispiel. Ich trinke gerne Sherry. Es gibt Sherrygläser. Ich trinke gerne guten Sherry nicht aus Sherrygläsern. Sherrygläser nehme ich gerne für die guten Standards wie Fino und Manzanilla. Da haben sie ihre Berechtigung. Wenn ich jedoch einen „spezielleren“ Fino verkoste, wie einen „Pasada“, einen „en Rama“ oder ähnliches, bevorzuge ich ein größeres Glas. Da greife ich lieber zu einem größeren Glas. Einem Weißweinkelch wie dem aus der Authentis-Serie oder auch zum Champagnerglas aus der gleichen Serie, da dieses etwas schlanker ist und einen kleineren Kelch hat. Auch das Port Spirituosenglas aus der Willsberger Collection passt hier sehr gut. Wende ich mich einem anderen Sherry-typ zu, wie dem Oloroso, fällt meine Wahl auf noch größere Gläser. Insbesondere wenn es ein Jahrzehnte im Fass gereifter VORS Oloroso ist. Erste Wahl für diese wohlriechenden Sherrys (daher ja auch der Name „Oloroso“) ist – für mich ganz persönlich – das Cognacglas aus der Willsberger Collection. Wie beim Oloroso geht es beim Cognac sehr stark um den Geruch, und hier kommt dieses Glas genau auf den Punkt.

Keine Angst. Ich fange jetzt nicht an, für jeden Weintyp so ausführlich zu beschreiben, aus was für Gläsern ich ihn gerne trinke. Diese Zeilen sollen eher dazu anregen, sich selber darüber Gedanken zu machen, wie der Wein bzw. der Weintyp den man genießen möchte strukturiert ist und was die Haupteigenschaften sind. Dann kann man die mögliche Glasauswahl einschränken und schließlich – und genau darauf will ich hinaus – ausprobieren. Vollkommen undogmatisch. Rein genussorientiert.

veröffentlicht im News von

Peer F. Holm

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