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Weißwein im Winter

Sonntag, 10. November 2013 00:00:00 Europe/Berlin

Ist der Kerl denn vollkommen aus der Spur?

Erst schreibt er im Sommer über Rotwein und nun fängt er an, in der kühlen Jahreszeit über Weißwein zu philosophieren.

Ja. Warum eigentlich nicht?

Die herbstliche Küche ist geprägt von kräftigeren Aromen, Wildgerichte und Pilze spielen eine wichtige Rolle und insgesamt werden die Gerichte – gerade im Vergleich zum Sommer – wieder üppiger. Dazu passen oftmals Rotweine sehr gut. Die eher dunkle Beerenfrucht und die rauchig-erdigen Aromen eines im Holz ausgebauten Spätburgunders harmonieren beispielsweise ideal zu einem klassischen Rehrücken mit Kartoffelklößen und Rotkraut. Aber was machen wir mit den Gästen, die einfach keinen Rotwein mögen? Nur mit Wasser abspeisen oder gar ganz übergehen? Auf keinen Fall!

Drehen wir den sommerlichen Spieß doch einfach um und servieren einen vollmundigeren Weißwein, gerne auch etwas gereift. Dann aber auch nicht eiskalt wie im Sommer, wo die Umgebungstemperatur den Wein im Glas schnell wärmer werden lässt, sondern bei angenehmen 10 – 12°C serviert. Somit hat der Wein eine angenehme Trinktemperatur und die Aromen präsentieren sich perfekt. Vor allem wenn auch an das entsprechend große Glas gedacht wurde, beispielsweise den großen Weißweinkelch aus der Willsberger Collection.

Aber was wäre denn ein „vollmundiger“ oder „cremiger“ Wein? Ist der dann immer aus dem Barrique? Spontan kann man dies durchaus denken, da die Reifung eines Weines im kleinen Eichenholzfass oftmals die Textur cremiger, also weicher werden lässt. Aber es muss nicht immer Barrique sein, um dies zu erreichen. Einige Kellereien arbeiten mit einem deutlich längeren Hefelager oder lassen den Wein in großen, gebrauchten Holzfässern reifen, welche keinen „Barriquegeschmack“ mehr abgeben. Aber auch die Reifung des Weines in der Flasche hat einen großen Einfluss auf die Textur. Leider werden nur zahlreiche Große Gewächse und andere lagerfähige Weißweine viel zu jung getrunken und können noch gar nicht zu Hochform auflaufen. Warten wir doch einfach mal zehn bis fünfzehn Jahre, bevor wir den Wein trinken. Bei gutem Wein lohnt sich dieses Warten!

Und bei entsprechend voluminösem oder gereiftem Wein kann man auch problemlos mit dem Burgunder oder Bordeaux Rotweinglas aus der Willsberger Collection arbeiten. Der Wein freut sich und der Gast umso mehr!

veröffentlicht im News von

Peer F. Holm

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