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Glühwein

Dienstag, 10. Dezember 2013 00:00:00 Europe/Berlin

Nach den Eskapaden mit Rotwein im Sommer und Weißwein im Winter, gibt es nun wieder einmal ein offensichtlich jahreszeitlich angepasstes Thema: Glühwein.

Glühwein ist derzeit in aller Munde. Nicht nur im Sinne der Worte, sondern auch im übertragenen Sinne: alle sprechen darüber – und doch trinkt es keiner ?!? Nein. Glühwein wird diskutiert und auch getrunken. Auf dem Weihnachtsmarkt, auf der Skipiste, bei Freunden, daheim …

Wenn wir uns mit dem Thema befassen, gilt es meines Erachtens erst einmal zwei Grundtypen von Glühwein voneinander zu trennen. Zum einen das industriell hergestellte Produkt, welches sicherlich in den allermeisten Fällen den rechtlichen Angaben genüge leistet. Darauf beschränkt es sich leider auch häufig. Der andere Typ ist der hausgemachte Glühwein, oder vielleicht sogar besser ausgedrückt, der handwerklich produzierte. Sei es vom Winzer, vom Gastronomen oder von einem selber zu Hause.

Wenn man Glühwein gewerblich zum Verkauf herstellt, also z.B. als Winzer oder Gastronom, sollte man – gerade bei der hiesigen Regelungswut – im Hinterkopf behalten, dass Glühwein offiziell ein „aromatisiertes weinhaltiges Getränk“ ist und nur aus Wein, Kräutern und Gewürzen, Zucker oder ähnlichem zur Süßung sowie natürlichen (aber leider auch naturidentischen) Aromastoffen bzw. Aromaextrakten hergestellt werden darf. Wer etwas Saft, Likör oder Fruchtstücke zur Abrundung des Geschmacks beigeben möchte, darf das Endprodukt eigentlich schon nicht mehr als „Glühwein“ verkaufen. Auch wenn es dann besser schmeckt. Den Behörden „schmeckt“ das nicht. Hier sind dann also Phantasienamen angesagt.

Aber was ist der größte Fehler, den man beim Zubereiten von Glühwein machen kann? Ganz einfach: schlechte Grundprodukte verwenden. Wenn ich als Basis einen korkigen Wein nehme, mag dies im ersten Moment betriebswirtschaftlich sinnvoll erscheinen, aber dem ist nicht so. Sie werden kaum genießende Fans für Ihren korkigen Glühwein finden, da der muffige Korkton beim Erhitzen nicht verfliegt, sondern eher noch penetranter wird.

Als Basis für einen roten Glühwein – oder ein glühweinähnliches Getränk  – eignet sich am besten ein kräftiger, fruchtbetonter Rotwein, der aber wenig Gerbsäure und Tannine mitbringt. Ein Dornfelder spielt seine Vorteile hier oftmals sehr gut aus.

veröffentlicht im News von

Peer F. Holm

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